400–1.200 m
Die östliche Kette über Santiago — fast die gesamte Landesernte, und die UNESCO-Landschaft.
- J
- F
- M
- A
- M
- J
- J
- A
- S
- O
- N
- D
Keine Herkunft passt dazu.
Die Sierra Maestra, von der UNESCO gelistete Kaffeeruinen und eine Ernte, die ihre alte Größe nie wiedererlangte.
Die Produktionszahlen gelten für das Erntejahr 2025/26.
Kubanischer Kaffee wächst in zwei Gebirgssystemen: der Sierra Maestra im Osten, die den weit überwiegenden Teil liefert, und dem Escambray in der Landesmitte. Die Produktion ist ein Bruchteil ihres Höchststands aus der Mitte des 20. Jahrhunderts — das Land importiert heute Kaffee für den Eigenbedarf — und die staatliche Vermarktungsstruktur sorgt dafür, dass sehr wenig den Spezialitätenmarkt im Ausland erreicht.
Was von der historischen Branche übrig ist, ist ungewöhnlich genug, um geschützt zu sein: Die archäologische Landschaft der ersten Kaffeepflanzungen im Südosten Kubas, angelegt von französischen Pflanzern, die nach der Revolution aus Haiti flohen, ist UNESCO-Welterbe. Ihre Terrassen, Aquädukte und Trockenplätze sind das materielle Zeugnis dafür, wie karibischer Kaffee vor zwei Jahrhunderten angebaut wurde.
In den eingefärbten Provinzen liegen Anbaugebiete; der Kaffee bedeckt jeweils nur einen Teil davon.
Die östliche Kette über Santiago — fast die gesamte Landesernte, und die UNESCO-Landschaft.
Das zentrale Massiv über Trinidad — kleiner und niedriger.
Niedrige Säure, schwerer Körper und eine ausgeprägte Tabak-und-Kakao-Süße — das klassische karibische Register. Kubanischer Kaffee wird traditionell dunkel geröstet und als gesüßter Espresso getrunken, und die Bohnen werden meist entsprechend ausgewählt und aufbereitet, nicht auf Filterklarheit hin.
Kaffee kam Mitte des 18. Jahrhunderts und expandierte nach 1791 rasch, als Pflanzer auf der Flucht vor der haitianischen Revolution Kapital und Technik in die östlichen Berge brachten. Kuba war kurzzeitig einer der größten Exporteure der Welt. Zucker verdrängte ihn, und nach 1959 drückten staatliche Kontrolle, Arbeitskräftemangel in den Bergen und der Wegfall des sowjetischen Handels die Produktion auf ihr heutiges Niveau.
Jede Stimme zeigt uns, an welchen Seiten wir als Nächstes arbeiten sollten.
Ländergrenzen und Schummerung von Natural Earth, gemeinfrei.
Die Markierungen der Anbaugebiete zeigen eine Gegend an. Sie sind keine vermessenen Farmstandorte und dürfen nicht als solche gelesen werden.