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Hawaii (USA)

Der einzige US-Bundesstaat mit kommerziellem Kaffeeanbau — und der Ursprung mit dem strengsten Kennzeichnungsrecht in diesem Atlas.

Höhenlage
150–900 m
Arten
100% Arabica
Ernte
August–Januar

Überblick

Hawaii baut auf mehreren Inseln Kaffee an, aber der Name, auf den es ankommt, ist Kona: ein schmaler Streifen an den Westhängen von Hualālai und Mauna Loa auf Big Island, vielleicht dreißig Kilometer lang und ein paar breit. Das Mikroklima dort ist nahezu ideal — Morgensonne, verlässliche Nachmittagsbewölkung als natürlicher Schatten, junger Vulkanboden — und die Farmen sind klein, typischerweise wenige Hektar.

Kommerziell hebt Hawaii sich dadurch ab, dass es ein Ursprung mit US- Kosten ist. Die Erzeuger zahlen US-Löhne und erfüllen US-Regulierung, also kann hawaiianischer Kaffee nicht über den Preis konkurrieren und versucht es auch nicht. Er hat zudem das strengste Herkunftskennzeichnungsregime dieses Atlas: Landesrecht regelt, was Kona heißen darf, und ein langer Streit um "Kona-Blends" — Packungen mit gerade einmal zehn Prozent echtem Kona — führte zu Klagen und schärferen Regeln. Ka'ū an der Südflanke des Mauna Loa hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten zu einem ernsten Qualitätskonkurrenten entwickelt.

Anbaugebiete

  • Arabica

Die Punkte markieren Anbaugebiete, keine einzelnen Farmen.

150–900 m
Arabica

Die Westhänge von Hualālai und Mauna Loa — der geschützte Name.

Ernte
  1. J
  2. F
  3. M
  4. A
  5. M
  6. J
  7. J
  8. A
  9. S
  10. O
  11. N
  12. D
Gewaschen Honey Kona Typica Caturra Catuai

Der Punkt auf der Karte markiert die Gegend, nicht eine bestimmte Farm.

400–900 m
Arabica

Die Südflanke des Mauna Loa, und Konas glaubwürdigster Rivale.

Ernte
  1. J
  2. F
  3. M
  4. A
  5. M
  6. J
  7. J
  8. A
  9. S
  10. O
  11. N
  12. D
Gewaschen Natural Honey Kona Typica Caturra Catuai

Der Punkt auf der Karte markiert die Gegend, nicht eine bestimmte Farm.

200–800 m
Arabica

Kāʻanapali und die Hänge des Haleakalā — ein jüngeres Anbaugebiet auf altem Zuckerrohrland.

Ernte
  1. J
  2. F
  3. M
  4. A
  5. M
  6. J
  7. J
  8. A
  9. S
  10. O
  11. N
  12. D
Gewaschen Natural Red Catuai Typica Yellow Caturra

Der Punkt auf der Karte markiert die Gegend, nicht eine bestimmte Farm.

In der Tasse

Weich und mild, mit mittlerem Körper, zurückhaltender Süße nach braunem Zucker und Milchschokolade und einer niedrigen, tief gestimmten Säure — oft mit nussigem oder buttrigem Abgang. Wie Jamaica Blue Mountain wird er für Balance und die Abwesenheit von Härte geschätzt, nicht für Intensität, und wer helle afrikanische Kaffees bevorzugt, findet ihn meist verhalten.

Nussig Schokolade Karamell Ausgewogen

Geschichte

Kaffee erreichte Hawaii 1813 und war in den 1820er- und 1830er-Jahren an der Kona-Küste etabliert. Als die Versuche mit Großplantagen im 19. Jahrhundert scheiterten, wurde das Land in kleinen Parzellen an Bauernfamilien verpachtet, viele davon japanische Einwanderer — deshalb ist Kona eine Landschaft aus Kleinbetrieben und nicht aus Gütern. Zuckerrohr und Ananas beherrschten die Landwirtschaft der Inseln bis zu ihrem Niedergang im späten 20. Jahrhundert, danach breitete sich Kaffee auf weitere Inseln aus.

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Quellen

  1. USDA National Agricultural Statistics ServiceHawaii — Statistics by State (abgerufen am 31. August 2026)
  2. International Coffee OrganizationHistorical Data on the Global Coffee Trade (abgerufen am 24. August 2026)
  3. World Coffee ResearchArabica Coffee Varieties (abgerufen am 24. August 2026) Beleg für Sorten

Ländergrenzen und Schummerung von Natural Earth, gemeinfrei.

Die Markierungen der Anbaugebiete zeigen eine Gegend an. Sie sind keine vermessenen Farmstandorte und dürfen nicht als solche gelesen werden.