1.200–1.700 m
Das Kasama-Plateau — das größte Anbaugebiet und das Zentrum des Kleinbauernsektors.
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Keine Herkunft passt dazu.
Ein junger, von Großfarmen getragener Ursprung auf dem nördlichen Plateau, mit einer Ernte im niedrigen sechsstelligen Sackbereich.
Die Produktionszahlen gelten für das Kalenderjahr 2024.
Sambia ist einer der jüngsten Kaffeeursprünge Afrikas: Der kommerzielle Anbau begann erst in den 1950ern, mit Saatgut aus Kenia und Tansania. Der Anbau konzentriert sich auf das hoch gelegene Nordplateau um Kasama und in der Provinz Muchinga, dazu eine zweite Gruppe großer Farmen auf dem Zentralplateau bei Lusaka und Kabwe.
Anders als in fast ganz Ostafrika wird der Sektor von Großfarmen getragen, nicht von Kleinbauern. Eine vergleichsweise kleine Zahl großer, mechanisierter Betriebe stellt den Großteil der Menge, was für eine ungewöhnliche Gleichmäßigkeit sorgt — sambischer Kaffee ist meist einheitlich aufbereitet — die Landeszahl aber auch empfindlich für das Schicksal einzelner Unternehmen macht. Genau deshalb schwankte die Produktion in den letzten zwei Jahrzehnten stark in beide Richtungen.
In den eingefärbten Provinzen liegen Anbaugebiete; der Kaffee bedeckt jeweils nur einen Teil davon.
Das Kasama-Plateau — das größte Anbaugebiet und das Zentrum des Kleinbauernsektors.
Die großen Farmen um Lusaka und Kabwe.
Sauber und geordnet statt wild: mittlerer Körper, sanfte Zitrus- und Rotapfelsäure und eine klare Süße nach Karamell oder Milchschokolade. Die aus Kenia stammenden SL-Varietäten geben den besseren Lots eine Johannisbeerkante, doch das Gesamtregister ist weicher und zurückhaltender als in Kenia.
Kaffee wurde in den 1950ern unter britischer Verwaltung kommerziell eingeführt, mit Saatgut aus bereits etablierten ostafrikanischen Pflanzungen. Investitionen von Entwicklungsbanken bauten den Farmsektor in den 1980ern und 1990ern aus; die niedrigen Weltmarktpreise der frühen 2000er schlossen viele davon, und die Erholung seither kam von wenigen gut kapitalisierten Betrieben plus einem wachsenden Kleinbauernprogramm im Norden.
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Ländergrenzen und Schummerung von Natural Earth, gemeinfrei.
Die Markierungen der Anbaugebiete zeigen eine Gegend an. Sie sind keine vermessenen Farmstandorte und dürfen nicht als solche gelesen werden.