1.200–1.900 m
Die nördlichen Vulkanhänge — der klassische Arabica des Landes.
- J
- F
- M
- A
- M
- J
- J
- A
- S
- O
- N
- D
Keine Herkunft passt dazu.
Eine fast gleichmäßige Teilung zwischen Arabica und Robusta, vom Kilimandscharo im Norden bis Mbeya im Süden.
Die Produktionszahlen gelten für das Erntejahr 2025/26.
Tansania ist einer der wenigen Ursprünge, in denen die beiden Arten annähernd im Gleichgewicht stehen — nach den USDA-Zahlen etwa halbe-halbe. Arabica wächst in zwei getrennten Gebieten: an den Nordhängen von Kilimandscharo und Meru sowie im südlichen Hochland um Mbeya und Songwe nahe der malawischen Grenze. Robusta konzentriert sich in Kagera am Westufer des Victoriasees.
Der Sektor ist kleinbäuerlich geprägt und über Genossenschaftsverbände organisiert, von denen mehrere zu den ältesten Afrikas gehören. Ein großer Teil des Exports läuft weiterhin über das Auktionssystem in Moshi, auch wenn der Direktverkauf gewachsen ist. Das erkennbarste Produkt ist die Perlbohne — natürlich entstandene einbohnige Kirschen, bei der Sortierung getrennt, die Tansania bewusster vermarktet als die meisten Ursprünge.
In den eingefärbten Provinzen liegen Anbaugebiete; der Kaffee bedeckt jeweils nur einen Teil davon.
Die nördlichen Vulkanhänge — der klassische Arabica des Landes.
Das südliche Hochland, inzwischen der größere Arabica-Produzent von beiden.
Westlich des Victoriasees — fast der gesamte Robusta Tansanias.
Der äußerste Süden um Mbinga — kleinbäuerlicher Arabica, zunehmend namentlich genannt.
Der nördliche Arabica vom Kilimandscharo ist hell und strukturiert: Johannisbeer- und Zitrussäure, mittlerer Körper und ein sauberer Abgang, der zum Vergleich mit Kenia einlädt. Das südliche Hochland fällt runder und süßer aus, Richtung Pflaume, brauner Zucker und Kakao. Der Robusta aus Kagera ist schwer und erdig und geht überwiegend in Mischungen.
Robusta wurde rund um den Victoriasee lange für den Eigenbedarf angebaut; Arabica pflanzten Missionare Ende des 19. Jahrhunderts am Kilimandscharo, und er breitete sich unter deutscher und später britischer Verwaltung aus. Die 1925 gegründete Kilimanjaro Native Planters' Association war eine der ersten afrikanischen Erzeugergenossenschaften. Kaffee wurde nach der Unabhängigkeit verstaatlicht, der Handel ab Mitte der 1990er wieder liberalisiert.
Jede Stimme zeigt uns, an welchen Seiten wir als Nächstes arbeiten sollten.
Ländergrenzen und Schummerung von Natural Earth, gemeinfrei.
Die Markierungen der Anbaugebiete zeigen eine Gegend an. Sie sind keine vermessenen Farmstandorte und dürfen nicht als solche gelesen werden.