1.400–1.900 m
Das Zentrum des bolivianischen Spezialitätenkaffees, und der Name auf nahezu jeder Packung.
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Keine Herkunft passt dazu.
Winzige Mengen aus den Yungas — und einer der Ursprünge mit den höchsten Bewertungen pro erzeugtem Sack.
Die Produktionszahlen gelten für das Erntejahr 2025/26.
Bolivien produziert sehr wenig Kaffee — deutlich weniger als ein Zehntel Prozent der Welternte — und fast alles kommt aus den Yungas, den steilen Nebelwaldtälern, in denen die Anden nördlich von La Paz zum Amazonasbecken hin abstürzen. Die Farmen sind klein, hoch gelegen und über einige der schlechtesten Straßen der Kaffeewelt erreichbar, was der praktische Grund dafür ist, dass der Ruf des Landes seinem Volumen stets vorauseilte.
Die Produktion fiel jahrelang, weil Bauern auf andere Kulturen wechselten, und die Wende danach wurde fast vollständig vom Spezialitätenmarkt getragen: einige wenige Exporteure mit zentralen Nassmühlen, die Kirschen statt Pergamino kaufen und für eine Qualität zahlen, die Kleinbauern sonst nicht abschöpfen könnten. Das Ergebnis ist ein Ursprung, bei dem fast alles, was das Land verlässt, tatsächlich gut ist.
In den eingefärbten Provinzen liegen Anbaugebiete; der Kaffee bedeckt jeweils nur einen Teil davon.
Das Zentrum des bolivianischen Spezialitätenkaffees, und der Name auf nahezu jeder Packung.
Chulumani und die südlichen Täler — ältere Pflanzungen, kleinere Lots.
Ein kleines östliches Anbaugebiet um Samaipata, weit weg von den Yungas.
Sauber, süß und filigran — in der Tonlage näher an einem gewaschenen Mittelamerikaner als am peruanischen Nachbarn. Meist Honig- und Karamellsüße, weiche Zitrus- und Rotapfelsäure, ein leichter seidiger Körper und blumige Noten in den höchsten Caranavi-Lots.
In den Yungas wird seit der Kolonialzeit Kaffee angebaut, lange unter dem Hacienda-System und nach der Revolution von 1952 an Kleinbauern verteilt. Den größten Teil des 20. Jahrhunderts floss die Ernte in minderwertigen Massenexport; die Hinwendung zur Spezialität datiert erst aus den 2000ern, und ein Großteil der heutigen Qualitätsinfrastruktur entstand nach 2010.
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Ländergrenzen und Schummerung von Natural Earth, gemeinfrei.
Die Markierungen der Anbaugebiete zeigen eine Gegend an. Sie sind keine vermessenen Farmstandorte und dürfen nicht als solche gelesen werden.