700–1.350 m
Die größte Arabica-Region des Landes, im Süden von Minas Gerais.
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Keine Herkunft passt dazu.
Mehr als ein Drittel des weltweiten Kaffees — und der Grund, warum der Preis ist, wie er ist.
Die Produktionszahlen gelten für das Erntejahr 2025/26.
Brasilien ist nicht einfach der größte Produzent; es ist groß genug, dass sein Wetter allein den Weltmarktpreis bewegt. Ein Frost oder eine Dürre in Minas Gerais steht binnen Wochen auf der Rechnung jedes Rösters, und kein anderer Ursprung hat diese Reichweite.
Die Größenordnung verändert den Anbau. Vieles liegt auf relativ flachem, mechanisierbarem Land in moderater Höhe und wird maschinell in einem Durchgang geerntet statt über Monate selektiv gepflückt. Das begünstigt Natural und Pulped Natural, die eher Sonne und Fläche brauchen als Arbeitskraft. Die Arabica-Ernte wechselt zudem zwischen starken und schwachen Jahren — ein zweijähriger Zyklus, mit dem der Handel plant.
In den eingefärbten Provinzen liegen Anbaugebiete; der Kaffee bedeckt jeweils nur einen Teil davon.
Die größte Arabica-Region des Landes, im Süden von Minas Gerais.
Flache, hohe Savanne mit scharf abgegrenzter Trockenzeit — und Brasiliens erste Herkunftsbezeichnung für Kaffee.
Hügeligeres Gelände auf der São-Paulo-Seite der Grenze zu Minas.
Das Kernland des Conilon (Robusta), an der Küste nördlich von Rio.
Die klassische brasilianische Tasse ist säurearm und körperreich: Milchschokolade, geröstete Nuss, manchmal eine Note von Erdnusshaut. Genau deshalb ist sie weltweit das Rückgrat von Espressomischungen — sie hält sich unter Milch, wo ein hellerer Kaffee verschwindet. Sorgfältig getrennte Lots werden süßer und karamelliger, ohne je scharf zu werden.
Jede Stimme zeigt uns, an welchen Seiten wir als Nächstes arbeiten sollten.
Ländergrenzen und Schummerung von Natural Earth, gemeinfrei.
Die Markierungen der Anbaugebiete zeigen eine Gegend an. Sie sind keine vermessenen Farmstandorte und dürfen nicht als solche gelesen werden.