1.200–2.100 m
Das nördliche Hochland, Quelle der meisten peruanischen Wettbewerbslots.
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Keine Herkunft passt dazu.
Der größte Bio-Kaffeeursprung der Welt, angebaut von Kleinbauern an der Ostflanke der Anden.
Die Produktionszahlen gelten für das Erntejahr 2025/26.
Peru baut ausschließlich Arabica an, an der bewaldeten Ostflanke der Anden, wo die Berge zum Amazonas hin abfallen. Fast alles ist Kleinbauernarbeit — Parzellen von wenigen Hektar, organisiert in Kooperativen, die Aufbereitung und Export übernehmen, weil keine einzelne Fläche genug für einen Container hergibt.
Diese genossenschaftliche Struktur erklärt, warum Peru in diesem Umfang zertifiziert. Bio und Fairtrade sind hier eher der Normalfall als eine Premiumnische, und jahrelang war Peru die größte Quelle für zertifizierten Bio-Arabica am Markt. Der Preis dafür ist die Infrastruktur: Lots reisen weit über schlechte Straßen, bevor sie eine Trockenmühle erreichen, und die historische Schwäche des Ursprungs war die Konstanz, nicht das Potenzial.
In den eingefärbten Provinzen liegen Anbaugebiete; der Kaffee bedeckt jeweils nur einen Teil davon.
Das nördliche Hochland, Quelle der meisten peruanischen Wettbewerbslots.
Rodríguez de Mendoza und das Utcubamba-Tal — hoch, abgelegen und zunehmend auf der Packung genannt.
Das mengenmäßig größte Departement, ein Großteil davon bio-zertifiziert.
Chanchamayo und Satipo, das alte Zentrum der Branche im zentralen Urwald.
Sanft und süß statt laut: leichte Zitronensäure, Karamell und Toffee, ein geschmeidiger mittlerer Körper und oft ein nussiger oder kakaohaltiger Abgang. Die höchsten Lots aus Cajamarca und Amazonas gehen weiter ins Blumige und in helleres Steinobst — von dort kommen Perus Wettbewerbskaffees.
Kaffee kam im 18. Jahrhundert, blieb aber eine Binnenkultur, bis europäische Nachfrage und später die Landreform ihn ins nördliche Hochland drängten. Die politische Gewalt der 1980er entvölkerte Teile der Anbaugebiete; der Wiederaufbau danach organisierte sich um Kooperativen, und deshalb sieht der Sektor heute so aus, wie er aussieht.
Jede Stimme zeigt uns, an welchen Seiten wir als Nächstes arbeiten sollten.
Ländergrenzen und Schummerung von Natural Earth, gemeinfrei.
Die Markierungen der Anbaugebiete zeigen eine Gegend an. Sie sind keine vermessenen Farmstandorte und dürfen nicht als solche gelesen werden.