Nariño
Nah am Äquator und sehr hoch, was eine ungewöhnliche Kombination ist.
Über die Region
Nariño liegt nah am Äquator und sehr hoch — eine Kombination, die eigentlich nicht funktionieren sollte und es doch tut. Es gibt Farmen bis 2.300 m, eine Höhe, in der Kaffee auf den meisten Breitengraden zu kalt zum Reifen hätte; so nah am Äquator bleiben die Tage warm genug, während die Nächte die Reifung stark verlangsamen.
Das Ergebnis sind ungewöhnlich dichte Bohnen und eine Ernte, die später liegt als im übrigen Land.
In der Tasse
Das hellste kolumbianische Profil: ausgeprägte Zitrus- und Grünapfelsäure, dichte Süße und eine Klarheit, die eher an einen hoch gewachsenen Mittelamerikaner erinnert als an Huila.
Gelände
Extrem hohe Andenhänge an der Grenze zu Ecuador, äquatorial und doch nachts kalt.
Sorten
Weitere Anbaugebiete in Kolumbien
Quellen
- World Coffee Research — Arabica Coffee Varieties (abgerufen am 24. August 2026) Beleg für Sorten