Guji
Erst seit Kurzem am Markt von Sidama getrennt; oft die höchsten Lots.
Über die Region
Guji wurde bis Mitte der 2010er als Sidama verkauft, bis Käufer es namentlich verlangten und der Markt die beiden trennte. Es liegt südlich und westlich von Sidama, und vieles davon höher — Parzellen über 2.000 m sind hier normal, nicht die Ausnahme.
Die Trennung war eher kommerziell als agronomisch, hat aber Bestand, weil der Kaffee tatsächlich anders ist: sauberer und intensiver als die meisten Sidama derselben Preisklasse.
In der Tasse
Intensiv und sauber, mit Pfirsich und Aprikose über heller Zitrussäure. Die Naturals gehören zu den konzentriertesten Früchten im äthiopischen Kaffee — Erdbeere und tropische Frucht — ohne die fermentige Kante, die schwächere Lots verdirbt.
Gelände
Sehr hoch gelegenes bewaldetes Hochland, kühler als Sidama und später reif.
Sorten
Weitere Anbaugebiete in Äthiopien
Quellen
- World Coffee Research — Arabica Coffee Varieties (abgerufen am 24. August 2026) Beleg für Sorten