1.000–1.500 m
Wo indischer Kaffee begann — die Baba-Budan-Hügel in Karnataka.
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Keine Herkunft passt dazu.
Unter heimischem Wald in den Westghats angebaut — und die Heimat des Monsun-Kaffees.
Die Produktionszahlen gelten für das Erntejahr 2025/26.
Indiens Kaffee konzentriert sich in den Westghats im Süden: Allein Karnataka bringt den größten Teil der Landesernte, Kerala und Tamil Nadu zusammen fast den gesamten Rest, dazu ein jüngerer Arabica-Sektor im Araku-Tal in Andhra Pradesh. Robusta ist der größere Mengenanteil; Arabica der wertvollere Teil.
Zwei Dinge machen ihn besonders. Erstens der Schatten: Indischer Kaffee wächst unter einem zweistöckigen Dach aus heimischen Bäumen und Obstgehölzen, in einem Ausmaß, das nirgendwo sonst erreicht wird, oft mit Pfeffer, Kardamom und Areka gemischt — eine Kaffeefarm ist hier zugleich eine Gewürzfarm. Zweitens das Monsunen: ein bewusster Nachernteprozess, bei dem natural aufbereitete Bohnen wochenlang in offenen Lagerhäusern an der Malabarküste dem Monsunwind ausgesetzt werden, was sie aufquellen lässt und ihnen die Säure nimmt. Monsooned Malabar ist eine echte indische Erfindung, entstanden als zufällige Nachahmung dessen, was lange Seereisen einst mit der Ladung anstellten.
In den eingefärbten Provinzen liegen Anbaugebiete; der Kaffee bedeckt jeweils nur einen Teil davon.
Wo indischer Kaffee begann — die Baba-Budan-Hügel in Karnataka.
Der produktionsstärkste Distrikt des Landes, und stark robustalastig.
Die Kerala- und Tamil-Nadu-Seite der Ghats — überwiegend Robusta, etwas hoher Arabica.
Ein jüngeres Arabica-Gebiet indigener Kooperativen in den Ostghats, weit ab vom Rest.
Gewaschener Arabica aus Chikmagalur und Coorg ist säurearm, körperreich und würzig geprägt — Pfeffer, Kardamom und Kakao statt Frucht. Indischer Robusta gilt als einer der besten der Welt und ist wegen seiner Crema fester Bestandteil italienischer Espressomischungen. Monsooned Malabar ist eine eigene Kategorie: fast keine Säure, ein dicker sirupartiger Körper und eine modrige, erdige, holzige Süße, die man sucht oder meidet.
Der Überlieferung nach brachte der Pilger Baba Budan im 17. Jahrhundert sieben Samen aus dem Jemen in die Hügel Karnatakas, und der Höhenzug, der seinen Namen trägt, ist der Beginn des indischen Anbaus. Die Briten entwickelten ihn im 19. Jahrhundert kommerziell; der Kaffeerost der 1870er drängte einen Großteil des Gutssektors zum Robusta, und das 1942 gegründete Coffee Board kontrollierte die Vermarktung bis zur Liberalisierung in den 1990ern.
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Ländergrenzen und Schummerung von Natural Earth, gemeinfrei.
Die Markierungen der Anbaugebiete zeigen eine Gegend an. Sie sind keine vermessenen Farmstandorte und dürfen nicht als solche gelesen werden.