800–1.600 m
Das nördliche Hochland, Heimat des thailändischen Spezialitäten-Arabica.
- J
- F
- M
- A
- M
- J
- J
- A
- S
- O
- N
- D
Keine Herkunft passt dazu.
Robusta aus dem Süden nach Menge, Arabica aus dem Norden nach Ruf — und die Kultur, die den Mohn ersetzte.
Die Produktionszahlen gelten für das Erntejahr 2025/26.
Thailand baut zwei recht getrennte Kaffees an. Die Menge ist Robusta, von der südlichen Halbinsel um Chumphon, Ranong und Surat Thani, größtenteils bestimmt für den heimischen Markt für Instant- und Fertiggetränke. Der Ruf ist der Arabica aus dem nördlichen Hochland um Chiang Mai, Chiang Rai und Nan, wo ihn die Berggemeinschaften in der Höhe anbauen.
Der nördliche Arabica existiert wegen eines gezielten Substitutionsprogramms. Ab 1969 führte das Royal Project Kaffee, zusammen mit anderen gemäßigten Kulturen, als Alternative zum Schlafmohn in den Berggemeinschaften ein und stellte Setzlinge, Ausbildung und einen garantierten Absatzweg. Es funktionierte, und es ist der Grund, warum ein Land auf Thailands Breitengrad überhaupt einen Spezialitätensektor in der Höhe hat. Die Inlandsnachfrage ist inzwischen stark genug, dass der meiste gute Arabica in Bangkok getrunken statt exportiert wird.
In den eingefärbten Provinzen liegen Anbaugebiete; der Kaffee bedeckt jeweils nur einen Teil davon.
Das nördliche Hochland, Heimat des thailändischen Spezialitäten-Arabica.
Der äußerste Nordosten, ein jüngeres Arabica-Gebiet an der laotischen Grenze.
Chumphon und Ranong — fast der gesamte Robusta des Landes.
Der nördliche Arabica ist weich und süß: Karamell, Milchschokolade und leichte Zitrusnoten, mit rundem Körper und milder Säure — und zunehmend mit dem tropischen, weinigen Charakter, den Thailands sehr aktive Szene experimenteller Aufbereitung hervorbringt. Der südliche Robusta ist geradeheraus — schwer, holzig, bittersüß — und für Kondensmilch und Eis gemacht.
Robusta wurde Anfang des 20. Jahrhunderts im Süden gepflanzt und wuchs zu einer beachtlichen Massenkultur heran. Der Arabica im Norden geht auf die 1969 begonnene Substitutionsarbeit des Royal Project zurück, und der Sektor wuchs langsam bis zum heimischen Caféboom der 2000er und 2010er, der die Ökonomie des guten Anbaus veränderte.
Jede Stimme zeigt uns, an welchen Seiten wir als Nächstes arbeiten sollten.
Ländergrenzen und Schummerung von Natural Earth, gemeinfrei.
Die Markierungen der Anbaugebiete zeigen eine Gegend an. Sie sind keine vermessenen Farmstandorte und dürfen nicht als solche gelesen werden.