500–800 m
Đắk Lắk, Gia Lai und Kon Tum — der Großteil der Landesproduktion, fast durchweg Robusta.
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Keine Herkunft passt dazu.
Der zweitgrößte Produzent der Welt — und das Land, das Robusta im großen Stil zur Massenware machte.
Die Produktionszahlen gelten für das Erntejahr 2025/26.
Vietnam ist die Anomalie in fast allem, was über Spezialitätenkaffee geschrieben wird: riesig, fast ausschließlich Robusta und meist in Tonnen statt in Aromen diskutiert. Es lohnt, es aus seiner eigenen Logik heraus zu verstehen. Die Produktion wuchs ab Ende der 1980er dramatisch, und das entstandene Angebot formte die Weltpreise um — ein Effekt, den kein anderer Ursprung in jüngerer Erinnerung hatte.
Das Bild steht nicht still. Arabica ist ein kleiner, aber realer Anteil, angebaut im äußersten Norden und im Hochland um Đà Lạt, und es wächst eine heimische Spezialitätenszene heran, die an feinem Robusta arbeitet — einer Kategorie, die der Rest der Branche weitgehend nicht ernst nehmen wollte.
In den eingefärbten Provinzen liegen Anbaugebiete; der Kaffee bedeckt jeweils nur einen Teil davon.
Đắk Lắk, Gia Lai und Kon Tum — der Großteil der Landesproduktion, fast durchweg Robusta.
Das Hochland von Đà Lạt und Vietnams bekannteste Arabica-Region.
The high plateau around the city — Vietnam's best-known Arabica.
Lower and warmer than Đà Lạt, and largely Robusta.
Sơn La und Điện Biên im äußersten Norden — kleine Fläche, große Höhe und ausschließlich Arabica.
Massen-Robusta ist schwer, säurearm und holzig oder getreidig, weshalb er meist verschnitten statt allein verkauft wird. Sorgfältig angebauter und aufbereiteter Robusta ist ein anderes Getränk: dunkle Schokolade, Nüsse und dicker Körper, mit kontrollierter Bitterkeit. Der Hochland-Arabica ist weicher, näher an einem milden gewaschenen Mittelamerikaner.
Der Kaffee kam im 19. Jahrhundert mit französischen Kolonisten, blieb aber lange klein. Die Expansion, die Vietnam unter die zwei größten Produzenten brachte, ist jung und schnell, getrieben von der Wirtschaftsreform nach 1986 und den Pflanzungen im zentralen Hochland.
Jede Stimme zeigt uns, an welchen Seiten wir als Nächstes arbeiten sollten.
Ländergrenzen und Schummerung von Natural Earth, gemeinfrei.
Distriktgrenzen von geoBoundaries (CC BY 4.0).
Die Markierungen der Anbaugebiete zeigen eine Gegend an. Sie sind keine vermessenen Farmstandorte und dürfen nicht als solche gelesen werden.